Digitaler Entwässerungsantrag
Die Software für Kommunen, Städte und Eigenbetriebe: automatisierte Berechnungen, geführte Antragstellung und ein revisionssicherer Genehmigungsprozess – vom Antrag bis zur digitalen Abnahme.
- BundID-Anmeldung
- eIDAS-Signatur
- KOSTRA-Berechnung
- DIN 1986-100-Nachweis
- Fettabscheider-Fragebogen (DWA-M 760)
Was die Software leistet
Vier Bausteine, die Antragstellung und Genehmigung zusammenbringen.
Antragswesen & Regelprüfung
Nur relevante Angaben werden abgefragt, Widersprüche und invalide Eingaben schon vor Abgabe abgefangen – inklusive Überflutungsnachweis nach DIN 1986-100.
Automatisierte Berechnungen
Abwassermengen, abflusswirksame Flächen und Regenwasser aus der KOSTRA-Datenbank – automatisch berechnet und je Teilfläche differenziert.
Sichere Identifizierung
Anmeldung über die BundID, Zwei-Faktor-Authentifizierung und digitale Unterschrift (eIDAS-konform) für Dokumente.
Verwaltung & Nachweise
PDF-Annotator für Baufortschritts-Nachweise, Fettabscheider-Fragebogen nach DWA-M 760 und Datenexport als Excel oder CSV.
Alle Anträge im Blick
Der Antrags- und Genehmigungsprozess wird durch den digitalen Entwässerungsantrag transparent und fair umgesetzt. Jeder Antragsteller wird unabhängig vom Umfang seiner anzuschließenden Anlage(n) durch dieselben Schritte begleitet. Je nach Bundesland heißt das Verfahren auch Entwässerungsgesuch, Kanalanschlussantrag oder Antrag auf Grundstücksentwässerung – die Software bildet es unter Ihrer gewohnten Bezeichnung ab.
- Status jedes Antrags in Echtzeit verfolgen
- Direkte, antragsbezogene Kommentare zwischen Antragstellenden und Verwaltung
- Regelprüfungen sichern die Qualität des gestellten Antrags für eine effiziente Prüfung
- Abschließend als PDF-Datei herunterladbar
Geführt durch jeden Schritt
Der Antragsteller wird durch das Formular geführt und erhält dabei Hilfestellungen zu den erforderlichen Eingaben und Zusatzdokumenten. Dabei steht ein siedlungswasserwirtschaftlicher Werkzeugkasten zur Verfügung:
- Abwassermengen und abflusswirksame Flächen werden berechnet und bilanziert
- Regenwasserberechnung mit Werten aus der KOSTRA-Datenbank
- Niederschlagswasserbehandlung je Teilfläche wählbar (z. B. Teilversickerung, Kanalanschluss, Zisterne)
- Georeferenzierung und Anbindung an Geoinformationssysteme (GIS)
- Nur relevante Angaben werden abgefragt – Widersprüche fallen vor der Abgabe auf
Überflutungsnachweis nach DIN 1986-100
Ab einer befestigten Fläche von 800 m² ist der Überflutungsnachweis erforderlich. Die Software führt Antragstellende gezielt durch die nötigen Angaben und prüft sie auf Plausibilität.
- Wird nur dort abgefragt, wo er tatsächlich erforderlich ist
- Geländeneigung und Abfluss der Grundleitung als geführte Eingabe
- Eigene Berechnungen können ergänzend hochgeladen werden
- Erklärungen zu Fachbegriffen direkt am Eingabefeld
Fettabscheider nach DWA-M 760
Ob ein Fettabscheider erforderlich ist, entscheidet sich nicht pauschal. Der digitale Fragebogen bildet die Bewertungsmatrix aus DWA-M 760, Anhang A4 ab – der Betrieb beantwortet verständliche Fragen, die Einstufung übernimmt die Software.
- Betriebsart, Geschirr, Portionszahl, Publikum und Zubereitung als geführte Auswahl
- Keine Punkte- oder Formelkenntnis beim Antragstellenden nötig
- Die Verwaltung sieht die berechnete Einstufung direkt in der Übersicht
- Nachvollziehbar und einheitlich für alle Betriebe
Anmerkungen direkt im Nachweis
Rückfragen zu Baufortschritts-Nachweisen laufen nicht mehr über Telefon und E-Mail: Die Verwaltung kommentiert direkt im eingereichten PDF, Antragstellende sehen die Anmerkungen an Ort und Stelle.
- Anmerkungen stehen genau an der Stelle im PDF, um die es geht
- Antragstellende bestätigen gelesene Anmerkungen per Haken
- Neue und noch offene Nachweise sind gekennzeichnet
- Nachweise können versioniert nachgereicht werden
Effiziente Prüfung für die Verwaltung
Alle Eingaben werden durch verschlüsselte Protokolle und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung geschützt. Jede Aktion wird lückenlos protokolliert – von der Prüfung bis zur rechtsverbindlichen Genehmigung.
- PDF-Annotator: Anmerkungen direkt im eingereichten Nachweis
- Datenexport (Excel/CSV) des Genehmigungsbuchs
- Sichere Anmeldung über die BundID
- Neuigkeiten-Funktion, FAQ-Sektion und Handbuch für Antragstellende
Rechtlicher Hintergrund: Die Pflicht zur Beseitigung von Abwasser gemäß dem Wasserhaushaltsgesetz wird von der Genehmigungspflicht zur Einleitung von Abwasser in öffentliche Abwasseranlagen begleitet. Zur Genehmigung werden auf der Grundlage der örtlich geltenden Entwässerungssatzung Anträge zum Anschluss an die öffentliche Entwässerung eingereicht. Bildquelle BundID-Logo: https://id.bund.de/de – BMI.
Am Schreibtisch, auf der Baustelle
Die Software passt sich jedem Bildschirm an – ohne separate App. Antragstellende erfassen Angaben am Rechner, prüfen den Status unterwegs auf dem Smartphone und laden Nachweise direkt vom Tablet auf der Baustelle hoch.
- Vollwertig im Browser – keine Installation nötig
- Bedienbar auf Desktop, Tablet und Smartphone
- Fotos und Nachweise direkt vor Ort hochladen
Bereit für die Verwaltungsdigitalisierung
Das OZG-Änderungsgesetz stellt die BundID als zentrales Nutzerkonto in den Mittelpunkt und ersetzt starre Umsetzungsfristen durch ein laufendes Monitoring. Der digitale Entwässerungsantrag bringt die dafür nötigen Bausteine mit.
Anmeldung über die BundID
Antragstellende identifizieren sich mit ihrem zentralen BundID-Konto – dem Nutzerkonto, das das OZG-Änderungsgesetz vorsieht.
eIDAS-konforme Signatur
Erklärungen mit Schriftformerfordernis werden digital unterschrieben – kein Ausdruck, kein Postweg, kein Medienbruch.
Vollständig im Browser
Keine Installation, keine App. Der Antrag läuft durchgängig online – vom Ausfüllen bis zur Genehmigung.
Lückenlose Protokollierung
Jeder Bearbeitungsschritt wird dokumentiert – nachvollziehbar für Verwaltung und Antragstellende.
Ihre Vorteile
Ein Portal, zwei Perspektiven – für beide Seiten weniger Aufwand.
Für Antragstellende
- Antrag sicher und bequem von überall einreichen
- Status der Anträge in Echtzeit verfolgen
- Werkzeugkasten, z. B. zur Bilanzierung der abflusswirksamen Fläche
- Dokumente und Informationen schnell abrufen
- Direkter Kontakt zu unseren Servicemitarbeitern
Für Genehmigende
- Anträge von überall prüfen, zurückgeben oder genehmigen
- Bearbeitungsstatus automatisch an Antragstellende kommunizieren
- Dokumente und Informationen nachfordern und bereitstellen
- Direkter Kontakt zu unseren Servicemitarbeitern
Bereits im Einsatz
Kommunen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland setzen den digitalen Entwässerungsantrag bereits produktiv ein.
So läuft die Einführung ab
Von der ersten Analyse bis zum laufenden Betrieb – in vier Schritten.
Analyse der Satzung
Wir prüfen Ihre örtliche Entwässerungssatzung und bestehende Antragsprozesse.
Konfiguration
Ortsabhängige Faktoren, Formulare und Regelprüfungen werden auf Ihre Kommune eingerichtet.
Rollout & Schulung
Ihre Sachbearbeiter werden eingewiesen, Antragstellende erhalten Handbuch und FAQ.
Support
Laufende Betreuung, Weiterentwicklung und direkter Kontakt zu unseren Servicemitarbeitern.
Häufige Fragen
Was Kommunen, Städte und Eigenbetriebe uns am häufigsten fragen.
Interesse an einer Demo?
Wir zeigen Ihnen den digitalen Entwässerungsantrag unverbindlich an Ihrem eigenen Anwendungsfall – und beraten Sie zur Einführung in Ihrer Kommune.